4.2.7 Reduzierung arbeitsmarktpolitischer Instrumente

Nahezu alle Programme zur Erleichterung des Einstiegs oder Wiedereinstiegs in das Berufsleben führen zu Mitnahmeeffekten und Wettbewerbsverzerrungen, nicht aber zur Schaffung von Arbeitsplätzen.

Die Wirtschaftsverbände haben ein natürliches Interesse an einem großen Arbeitskräfteangebot. Jede Arbeitsmarktpolitik dagegen kann nur das Ziel verfolgen, die Arbeitslosenquote zu verringern, was aber die Auswahl für personalsuchende Unternehmen schmälert. Aufgabe einer vernünftigen Wirtschaftspolitik ist es, beide Interessen zu beachten.

In der Privatwirtschaft wie im öffentlichen Dienst muss bei Stellenbesetzungen vor allem die persönliche Qualifikation, nicht aber das Geschlecht, den Ausschlag geben.

Kommentar

Man mag es mögen oder hassen, aber wie in der Privatwirtschaft Stellen besetzt werden, ist Angelegenheit der privaten Betriebe und daran wird auch die AfD nichts ändern können, ohne freiheitliche Grundprinzipien zu opfern.

Im Allgemeinen ist bei der Stellenbesetzung selbstverständlich auf Fairness und Gerechtigkeit zu achten und niemand sollte aufgrund des Geschlechts bei der Stellenbesetzung diskriminiert werden. Dass die AfD solche Selbstverständlichkeiten fordern muss, zeugt entweder von ihrer fortwährenden Lust an Spaltung und Konflikt – oder davon, dass sie sonst nichts zu sagen hätte.