2.4.4 Sportunterricht besonders fördern!

Unsere Jugend leidet in zunehmendem Maß unter Übergewicht und Bewegungsarmut, was eine Reihe von gesundheitlichen Folgeschäden nach sich zieht. Sport wirkt dem entgegen, stärkt das Selbstbewusstsein, vermittelt soziale Kompetenzen und fördert auch die geistige Leistungsfähigkeit. Wir fordern deshalb, die Anzahl der Sportunterrichtsstunden pro Woche von zwei auf vier zu verdoppeln, wobei darauf zu achten ist, dass diese Zeit effizient genutzt und jeder Schüler einer gewissen körperlichen Belastung ausgesetzt wird. Für Individualsport ist der Teiler für Sportgruppen gegenüber dem Klassenteiler auf 10 zu halbieren. Sportunterricht besteht leider noch zu oft aus Teilnahmslosigkeit.

Kommentar

Sport soll Spaß machen – am fairen Spiel miteinander und an der Bewegung und nicht zur körperlichen Belastung werden. Hier wird nicht nur von der AfD geschlussfolgert, dass dick sein etwas mit krank sein zu tun habe, sondern es wird dicken Menschen auch grundsätzlich abgesprochen, selbst über ihren Körper entscheiden zu können. Wer solche Behauptungen aufstellt, macht es dicken Menschen schwer einen positiven Bezug zum eigenen Körper herzustellen. Dickenfeindliche Sprüche sind zwar gesellschaftlich recht akzeptiert, aber nicht weniger menschenverachtend, als andere Diskriminierungen und haben daher nichts in einem Wahlprogamm verloren.