2.5.1 Förderschulen erhalten!

Kinder mit Lernschwierigkeiten und sonstigem Förderbedarf benötigen eine besondere Betreuung, um sich optimal entwickeln zu können. Dies ist nur in einer speziellen Fördereinrichtung möglich.

Wollte man Inklusion, also die Unterrichtung von Kindern mit Förderbedarf in einer gewöhnlichen Schule, betreiben, müsste man die Schülerzahlen je Lehrkraft stark senken, die Fachlehrerzahl stark erhöhen und die Weiterbildung von Nichtfachlehrern deutlich ausbauen. Dies erscheint unter den gegeben finanziellen Voraussetzungen des Landes Sachsen-Anhalt zur Zeit nicht finanzierbar.

Wir treten deshalb für den Erhalt der bewährten Förderschulen ein und lehnen das ideologisch motivierte Großexperiment „Inklusion“ ab.

Kommentar

Es ist wahr, dass auf dem Weg zur Inklusion an Schulen noch einiges zu tun ist und die strukturellen Bedingungen verbesserungswürdig sind. So ist das (aus)sortieren von Menschen leider immer noch zentraler Bestandteil von Schule. Es ist allerdings falsch Inklusion als ideologisches Konzept abzustempeln und es somit von vornherein unmöglich zu machen. Das Teilhaben können und Mitgestalten aller Menschen an Gesellschaft als ideologisches Projekt zu bezeichnen, verdeutlicht einmal mehr die ideologische Ausrichtung der AfD: Eine Ideologie, die Gesellschaft in Teile spalten möchte und die Trennung in gesund und krank, in gebildet und ungebildet und damit in wirtschaftlich verwertbar und nicht verwertbar befördern will.

Advertisements