1.16.3 Vorbeugende Gesundheitserziehung fördern

Falsche Ernährung, zu wenig Bewegung sowie der Konsum von Alkohol, Zigaretten und anderen Drogen schwächen die Gesundheit und sind Ursache vieler Erkrankungen. Durch eine in die Schulbildung integrierte vorbeugende Gesundheitserziehung kann erreicht werden, dass sich das allgemeine Gesundheitsniveau und damit auch die Lebensqualität vieler Menschen verbessert und erhebliche Kosteneinsparungen im Gesundheitswesen zu ermöglichen sind.  Die AfD will daher vorbeugende Gesundheitserziehung und Frühinformation fördern. Durch entsprechende Präventionsprogramme und Angebote in Kindergärten und Schulen soll darauf hingewirkt werden, dass junge Menschen frühzeitig für die Risiken einer ungesunden Lebensführung sensibilisiert und zu eigenverantwortlicher Gesunderhaltung angeregt werden

Kommentar

Die Kommentatorinnen halten es für hochgradig problematisch, die Förderung eines gesunden Lebensstils durch Kosteneinsparung zu begründen und auf
die Eigenverantwortung zu reduzieren. Denn wie gesund ein Kind leben kann, ist nicht selten maßgeblich an den Geldbeutel der Familie und mangelnde, erschwingliche Angebote geknüpft. Dies voneinander zu entkoppeln, entspricht dem neoliberalen Verständnis der AfD: Wer krank wird, ist selbst schuld und kann dann auch keine Unterstützung erwarten. Aufklärung allein kann nicht die Lösung sein, sondern die konkrete Schaffung erschwinglicher, gesundheitsfördernder Angebote.