Wahlaufruf

Die Alternative für Deutschland in Sachsen-Anhalt stellt sich Ihnen am 13. März 2016 zur Landtagswahl. Sie will eine politische Alternative zur Politik der etablierten Parteien in Sachsen-Anhalt bieten. Mit unserem Landtagswahlprogramm „Mut zu Sachsen-Anhalt“ zeigen wir Ihnen, wie wir die Zukunft unseres Landes gestalten, die Lebensqualität erhöhen und den Zusammenhalt in unserer Bevölkerung stärken wollen.

Unser Wahlprogramm ist eine gesellschaftspolitische Alternative zu der konturlosen Politik der etablierten Parteien. Wir wollen Staat und Gesellschaft dezentral, subsidiär und basisnah gestalten und dadurch die Bürgerschaft stärken.. Wir wollen, dass Sie in Sachsen-Anhalt sicher und frei leben können! Unterstützen Sie unsere Politik! Wählen Sie am 13. März 2016 die Alternative für Deutschland!

Kommentar

Denkaufruf oder: Unser Nachwort

123 Kommentare – und vieles wurde gesagt, erklärt, gezeigt, eingewandt. All dem gemeinsam war die Auseinandersetzung mit den Behauptungen, Forderungen, der Rhetorik und dem Selbst- und Weltbild der AfD Sachsen-Anhalt. 

Auf dem Weg begegnet sind uns eine lediglich handvoll vernünftiger, pragmatischer, ja, geradezu guter Vorschläge. Im Großteil sahen wir jedoch Hetze, Diffamierung, Abwertung und das Ungleichmachen von Menschen, eine fanatische Lust an Konflikt, Niedergang und Katastrophe, Verdrehungen, Verkürzungen und sicherlich auch den ein oder anderen Irrtum. Das sprachliche Kleid der Bürgernähe war sehr schnell abgeworfen und wir blickten auf eine völkisch-nationalistische Ideologie, gespickt mit dem nötigen Hang zum autoritativen und antipluralistischen Denken. Die AfD möchte nicht einfach nur Politik machen, sie möchte die Gesellschaft umformen. Und im Bild dieser Gesellschaft ist wenig bis kein Platz für Individualität, Debatte, Solidarität und, nicht zuletzt, für Freiheit. Doch ein Leben in Würde benötigt die Freiheit. Dies wäre demnach der Preis, würde man die AfD Sachsen-Anhalt aus Trotz, Protest oder teilweiser Zustimmung wählen, denn mit der Abgabe seiner Stimme wählt man nicht nur einzelne Aspekte, sondern immer das Gesamtpaket einer Partei.

Die Autorinnen haben aus all dem ihre Schlüsse gezogen und hoffen, dass die Leserinnen und Leser sich (nun) ebenfalls zu einem Urteil und einer informierten Wahlentscheidung in der Lage fühlen.